Es war so früh als ich heute aufstehen musste. Nachdem ich etwa 2 Monate meistens so lange schlafen konnte wie ich wollte, war das schon ein bisschen hart. Auch wenn ich hier eine Stunde später aufstehe , es war früh! Um acht (oder auch etwas später) begann meine erste Lektion. Gestern war ich mich schon kurz vorstellen und so hatte ich die meisten Gesichter schon kurz gsehen. Ich setzte mich an ein Pult neben Abril und Mili. Alle fragten mich Sachen und und und. Mir gefällt es, die Klasse ist super. Hier sind die Lehrer weniger streng und man kann also ohne Probleme das Handy auf dem Pult haben, schnell den Platz wechseln um mit einem anderen Kollegen zu sprechen, Musik hören, schlafen man kann eigentlich ziemlich alles machen. Hier beginnt die Schule um acht und endet um halb fünf. dazwischen gibt es zwei kurze Pausen und eine etwas längere Mitagspause, dazu kommen noch die Pausen wenn die Lehrer zu spät kommen (ist heute schon eingetroffen). Manche Fächer hat meine Klasse in English, zum Beispiel Biologie. Und auf etwas Europa und bekanntes bin ich auch schon gestossen, zu Beginn (das Fach hat ein bisschen ein komischen namen und ich weiss ihn nicht mehr aber es ist nicht Geschichte) referierte die Lehrerin über Karl Marx. In der Pause wurde man dann ein bisschen angestarrt aber alle waren sehr lieb und sagten "aaah ich möchte dich mal einladen"... das ist die Art der Argentinier, es trifft dann nicht immer ein aber diese offene Art gefällt mir. Ja mein erster Tag in der Schule ist vorbei. Es war ermüdend aber dennoch es ist halt Schule aber es war gut. Ich freue mich meine Klasse wiederzusehen aber morgen ist schon mein erster schulfreie Tag, wegen irgendeines Feiertages.
Als ich von der Schule nachhause kam, schlief ich ein bisschen und dann ging ich mit meinen Gastschwestern zum Spinning. Es war die erste Lektion von allen. Sie dauert 1ne Stunde, wir gehen jetzt zwei mal die Woche am Dienstag und Donnerstag. Ich dachte ich bin nicht unsportlich aber es war mehr als nur ein bisschen anstrengend. Aber das Gefühl nachdem man etwas Sport gemacht hat, habe ich schon ein bisschen vermisst.
Gestern war ich in einem Shopping, zum Vergleich: Die T-shirts sind nicht wirklich billiger hier aber Converse zum Glück schon, 400 pesos (etwas weniger als 70 Chf)
° wenn man denkt die Mandarinen, die es zuhause zu Samichlaus gibt, sind gut, liegt man total falsch.
° ich bin sehr glücklich hier, mit meiner Familie etc.
nos vemos
Mittwoch, 28. August 2013
Samstag, 24. August 2013
ya una semana
Schon eine Woche im Vergleich, dass ich ein Jahr hier sein werde ist es nichts aber es ist trotzdem schon eine Woche. Aber es kommt mir irgendwie so vor, als bin ich schon viel länger hier.
Heute bin ich mit meiner Gastmutter meinen Schulweg abgelaufen. Natürlich gabs immer wieder kurze, manchmal auch etwas längere, Begrüssungen.
Hier gibt man den Weg in Blocks an z.B. muss ich jetzt 2 Blocks nach vorne, dann kommt die Hauptstrasse und dann muss ich nach rechts wieder 5 Blocks etc. Zum laufen ist es überhaupt nicht kompliziert, sobald ich dann aber in einem Auto sitze reicht mein Orientierungssinn zu nichts, man fährt aber auch jedes mal einen anderen Weg. Heute habe ich dann auch schon meine zweiten Gasteltern kennen gelernt und ich wurde eingeladen mit ihnen am 5ten September übers Wochenende zu ihrem Strandhaus zu gehen. Dann würde auch der eine Gastbruder da sein. Am 14/15 September haben wir das erste Meeting mit den Austauschschülern die neu hier sind, welche schon wieder zurück sind und die, die noch gehen werden. Ich freue mich all diese Leute kennen zu lernen.
Am Abend bin ich zu einem Geburtstag eingeladen, hier beginnen die Geburtstagsfeste aber erst um etwa 22 Uhr. Darum werde ich glaube ich noch eine siesta machen.
° ich mag siestas
° meine Familie ist super
° mein Spanisch reicht zu zeimlich viel
° ziemlich definitiv beginnt meine Schule am Dienstag, am Montag werde ich mich vorstellen gehen und die Schuluniform holen
° Das Fleisch hier ist im Vergleich sehr billig, an alle Fleischliebhaber: ihr würdet es lieben! (auch ich habe es gerne)
° Sie essen/trinken sehr süss
° me gustan mucho Alfajores de maiz
° noch vieles mehr aber das kommt dann sonst irgendeinmal
chau, un beso
Donnerstag, 22. August 2013
mi vida acá
Schon sind wieder ein paar Tage vergangen, bald bin ich dann auch schon eine Woche hier. Am Montag hatten wir einen Feiertag, das heisst, es war nicht viel los und die meisten Läden hatten geschlossen. Perfekt um die Grosseltern zu besuchen. Mercedes (ja wie die Automarke) und ich gingen zu Fuss (und ja auch hier kann man Sachen zu Fuss erreichen). Sie sind sehr liebenswürdig, wenn der Grossvater nicht gerade mit seinen einzigen deutschen Worten die er kann, um sich wirft.
Am Dienstag Morgen fuhr meine Gastmutter nach Buenos Aires um 3 Leute aus Österreich abzuholen, es waren die Gastgeschwister (Lea, Lukas) von Clara plus noch Armin. Zusammen fuhren wir dann los Richtung campo. Campo bedeutet eigentlich Bauernhof, nur es ist anders hier, wie so vieles. Wie dem auch sei, nach etwas weniger als 4 Stunden stiegen wir etwas verspannt aus dem Auto, obwohl wenn man es mit später vergleicht nicht verspannt nennen darf (ich glaube das gibt es einfach wenn man zum ersten mal reitet). Wenn ihr dies lest, könnt ihr euch wohl nicht wirklich vorstellen wie der campo aussieht. Konnte ich mir auch nicht, bis ich da war. Dort wo ich normalerweise wohne also in Argentinien, kommt ein Haus nach dem anderen, sobald man aber eine halbe Stunde gefahren ist, merkt man, das das Land etwas grösser ist als die Schweiz.
Nun ist man da, weit und breit keine Häuser. Nur das, indem wir wohnten und eines von dem, welcher immer dort wohnt und arbeitet. Sie haben dort viele Rinder auch Stiere und natürlich Pferde. Die Frage: "¿andas el caballo?" habe ich mir schon öfters angehört, nun kann ich sie mit Ja beantworten. In meinen mehr als 16 Jahren in der Schweiz habe ich noch nie ein Pferd geritten, nun bin ich seit weniger als eine Woche hier und bin schon mehr als nur ein mal geritten. Zuerst wird einem kurz erklärt wie man das Pferd anhlält, nach links oder rechts steuert und das wars dann auch schon, nun kann man reiten. Genau so gefällt es mir, einfach mal darauf los, irgendwie klappt es schon. Und es hat geklappt, ich liebe es zu reiten. Aber ich glaube nur hier weil hier ist es anders, man hat mehr Freiheiten und muss nicht strickte auf dem Weg reiten, man kann kreuz und quer durch die Weite des Landes Gallopieren.
Der Sonnenuntergang war traumhaft aber meine Gastmutter sagte: "ach was, das ist noch nichts, du wirst dann sehen im Sommer ist der noch viel schöner." Ich weiss auch nicht aber dieser Campo hat etwas magisches. Er ist soooo schön, so beruhigend aber man muss es gesehen haben, weil sonst denkt man es ist einfach ein stinknormaler Bauernhof wie in der Schweiz. Und wollt ihr noch was wissen? Wir konnten sogar zusehen wie ein Kalb geboren wurde, ohne jegliche Hilfe, auf offenem Feld. Natur Pur, oh yeah!
Truco (ein nicht unkompliziertes Spiel) können wir jetzt zum Glück bereits ein bisschen und zurück haben wir trotz einer etwas holprigen Umfahrung, über eine sandig, holprige Landstrasse, welche in der Schweiz nicht mal mehr Strasse genannt würde, auch gefunden.
Noch zu erwähnen gibt es:
° mir geht es mehr als gut hier
° Zac (ratet von wem der Name abstammt?) ist so ein süsser Hund
° am Montag frange ich höchstwahrscheindlich die Schule an
° man begrüsst die Leute, egal ob alt oder jung mit einem beso
° diese Mineralflaschen müsste es auch in der Schweiz geben
° schaut doch mal bei den Fotos vorbei, ich werde sobald es funktioniert noch Bilder hochladen
° man begrüsst die Leute, egal ob alt oder jung mit einem beso
° diese Mineralflaschen müsste es auch in der Schweiz geben
° schaut doch mal bei den Fotos vorbei, ich werde sobald es funktioniert noch Bilder hochladen
dale, nos vemos!
Sonntag, 18. August 2013
llegué bien
Ich bin hier, ja wirklich!
Am frühen Freitag Abend begann meine Reise. Mit meinen Eltern machte ich mich auf den Weg zum Flughafen. Auch wenn das Gepäck ein bisschen zu viel wog, konnte ich es ohne Probleme aufgeben. Danach warteten wir ein bisschen, ja zum ersten mal kam ein bisschen die Unpünktlichkeit der Südamerikaner zum Vorschein. Jedenfalls trafen dann meine Gastmutter und Schwester auf dem Flughafen ein. Ich brauchte ein bisschen Überwindung um zu ihnen zu gehen, aber danach war ich sehr froh diesen Schritt gemacht zu haben. Nach dem Tschüss sagen, gings ab Richtung Gate. Und schon sass ich im Flugzeug, neben mir meine Gastschwester. Als der Flieger abhob, kam Argentinen wieder ein Stück näher. Gleich zu Beginn las ich mein Abschiedsbuch und blätterte im Swiss Heft. Nach Sao Paulo musste ich 12 Stunden fliegen, am Anfang dachte ich, okey super das wird für Schlaf und 2-3 Filme reichen. Aber ich schaute gerade mal einen einzigen Film. Viel kam der Gedanke, dass ich ja dann beim Rückflug mehr schauen kann, bis ich realisierte, das dieser erst in einem Jahr sein wird...
Etwas später bin ich dann auch gut in Buenos Aires gelandet, herzlich empfangen durch den Rest der Familie. Agustina, die ältere der beiden Gastschwester, hat ein Bienvenida Leonie Schild für mich gemacht. Eigentlich fühle ich mich schon jetzt sicher ein bisschen zuhause hier, die Familie ist sehr lieb und das Haus ist auch sehr schön.
Und schon wachte ich zum ersten mal in meinem neuen Zuhause auf. Nach dem Morgenessen kam eine Freundin von Agustina und zusammen fuhren wir dann Richtung centro de Buenos Aires. Es gab dort eine art fería de ropa, ein Markt indem Kleider verkauft werden. Verkauft wurden in Clubs, Restaurants etc. eine spezielle Atmosphäre aber sehr schön.
Kaum zuhause ging ich bereits wieder weg. Ich wurde von den Freundinnen meiner Gastschwester Clara, welche in Österreich ist eingeladen. Die Türe hatten sie mit einem Bienvenida Leonie verziert. Sie alle sind sehr nett und auch wenn man nicht alles versteht, man lacht einfach ein bisschen und irgendwann wird das dann schon gehen. Und sie übersetzten mir auch sachen in Englisch.
Meine ersten zwei tage hier sind schon zuende, bis jetzt kann ich nur positives berichten. Es geht mir super.
Un beso
Donnerstag, 15. August 2013
so nah aber doch so fern
letztes ...
ja dieses letztes mal ... habe ich in letzer zeit viel erlebt. Richtig realisiert habe ich es aber nicht, man verabschiedete die Personen einfach ein bisschen anders, noch eine Umarmung mehr oder was auch immer. In diesen langen Ferien hatte ich nie wirklich viel los aber plötzlich merkt man, dass es jetzt doch schon der letzte Sonntag in der Schweiz ist. Diesen habe ich mit meinem Gotti verbracht. Und schon ist es Montag, ein Termin in der Schule für Evan steht an und am Abend ein kleines Abschlussfest. Nun ist es Dienstag, nochmals mit Lucas, meinem Bruder, eine kleine Shopping und "einfacheinbisschenseinundfeinessen" tour durch Luzern, am Abend das letzte Training. Mittwoch, nur noch 2 Tage, und einen letzen Big smile Nachmittag mit meiner Kollegin für ein Jahr ... ja man sieht, plötzlich war etwas los.
Jetzt sitze ich vor meinem Laptop, starre in den Bildschirm und bin zum wiederholten mal am realisieren, dass ich morgen weggehe. ja, MORGEN!
Heute war ich hauptsächlich damit beschäftigt meinen Koffer zu packen, auch wenn man schon öfters für eine längere Reise gepackt hat, heisst das nicht, dass es einfach wird für ein Jahr zu packen. Warum nur ist Schoggi so schwer?
Wie im Titel erwähnt ist mein Jahr ist so nah aber doch noch so fern. Nah, als die Zeit kam meinen Grosseltern Tschüss zu sagen aber so fern, wenn ich daran denke nicht mehr in meinem Zuhause, indem ich nun bereits 16 Jahre lang aufgewacht bin, aufzuwachen. Die Zeit/ der Zeitpunkt naht, so langsam überwiegt nah auch ziemlich.
Nur noch schnell zu der Frage ob ich nervös bin, ich habe das Gefühl, dass ich es nicht bin, einfach gespannt und voller Vorfreude auf das Neue, auf mein Austauschjahr. Mal sehen, vielleicht macht sich die Nervosität beim Einschlafen bemerkbar.
yes! it's real, this day is tomorrow ...
Mittwoch, 7. August 2013
¡nos vemos pronto!
Auch wenn man schon seit längerem den Leuten "nos vemos pronto" schrieb, so richtig bald war es doch nie. Seit etwas mehr als 6 Wochen habe ich Ferien. Die erste Woche war ich arbeiten und die 3te Woche war ich in einem Lager. Bis dahin hatte ich Programm und leider habe ich es mir ein bisschen anders vorgestellt aber danach waren nicht viele zuhause, weil man von der schule aus nach dem 4ten Gymi ein Fremdsprachenaufenthalt für mindestens 4 Wochen machen muss und die Leute noch mit ihren Familien in die Ferien gingen. So habe ich dann halt etwa 3 Wochen etwas faul zuhause verbracht und deshalb auch manchmal meine ganze Familie zum Wahnsinn getrieben. Aber so schlimm war es dann auch wieder nicht. Seit Montag ist nun mein Gegenpartner in der Schweiz angekommen. Wir sind ihn am Flughafen in Zürich abholen gegangen. Es ist komisch, wenn man das alles miterlebt, was man selbst bald erlebt, wie die ersten Tage im Gastland etc. Auch fragt man sich selbst sehr oft, ob es dann bei mir gleich sein wird. Wie dem auch sei. Jedenfalls musste ich mein Zimmer ausräumen, was etwas mehr zu tun gab als ich zuerst dachte. Nun schlafe und "wohne" ich im Fernsehzimmer. Das Gefühl eine Treppe hoch zu müssen, nachdem man aufgestanden ist, ist wiedermal komisch aber ein Zeichen das ich bald die Schweiz, meine Familie, mein Zuhause, meine Freunde und so weiter verlassen werde. ja in weniger als 10 Tagen werde ich am Flughaben sein. Endlich!!! es ist ein bisschen ein Warten aber eben, nur noch 9 tage.
Ich glaube das habe ich noch gar noch nicht geschrieben, ich fliege am 16ten August von Zürich nach Sao Paulo nach Buenos Aires. Da meine Gastmutter und die eine Schwester meine andere Schwester in Österreich besucht haben, haben sie sich entschieden von Zürich zurück zu fliegen. Nun, ich werde mit ihnen fliegen können. Zum Glück. Das heisst, ich werde sie zum ersten mal noch in der Schweiz treffen.
Bald kann ich dann mit dem endgültigen Packen beginnen und ich hoffe das nächste mal schreibe ich von einem anderen Kontinent, einem anderen Land und ganz weit von zuhause entfernt.
ECH FREU MI RIESIG!!
leonie
Ich glaube das habe ich noch gar noch nicht geschrieben, ich fliege am 16ten August von Zürich nach Sao Paulo nach Buenos Aires. Da meine Gastmutter und die eine Schwester meine andere Schwester in Österreich besucht haben, haben sie sich entschieden von Zürich zurück zu fliegen. Nun, ich werde mit ihnen fliegen können. Zum Glück. Das heisst, ich werde sie zum ersten mal noch in der Schweiz treffen.
Bald kann ich dann mit dem endgültigen Packen beginnen und ich hoffe das nächste mal schreibe ich von einem anderen Kontinent, einem anderen Land und ganz weit von zuhause entfernt.
ECH FREU MI RIESIG!!
leonie
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